# me
Freundschaft

Wasserfarbenbilder – Streß lass nach!

Daniela

Wasserfarbenbilder. Diesen Monat mal keine Karte, sondern eine Postkarte, bzw. ein buntes Juwel für Euer Hunde-zu-Hause 😉

Könnt ihr Euch noch an euren Kunstunterricht in der Schule erinnern? Ich seltsamerweise schon. Bei uns stand die Wasserfarbenmalerei in der 5. Klasse auf dem Programm und wir sollten eine Vase mit Blumen malen. Ich kann mich deshalb so gut erinnern, weil es das einzige Mal in meiner schulischen „Kunstgeschichte“ war, dass ich die Note 1 auf mein Bild erhielt. Alle anderen künstlerischen Großbaustellen hat mein Hirn sorgfältig gelöscht, das einzige weitere Bild, dass ich vor meinem inneren Auge auftauchen sehe, ist ein Setter, den ich in der 12. Klasse gemalt habe. Im expressionistischen Stil sollte er auf die Leinwand gebannt werden (aber hauptsächlich ging es darum was der Künstler, also ich, damit ausdrücken will). Es muss also nicht wirklich toll aussehen, die tiefere Aussage ist gefragt.

Nun, sowas ähnliches haben wir heute auch vor…IHR seid der Künstler und ich lehne mich nach getaner Arbeit zurück und bin gespannt wie ihr das Bild umsetzt.

Neugierig?

„Ich bin ja sowas von überhaupt nicht kreativ!“ , egal. Aber vielleicht neugierig?…ich hab seit über 15 Jahren nicht mehr zum Pinsel gegriffen und hatte doch ne Menge Spaß und Freude an der Malerei die eigentlich so gar nicht meins ist. Probiert es doch mal aus, was habt ihr zu verlieren? Das einzige dass ihr Euch besorgen solltet ist Aquarellpapier, alles andere bekommen wir auch mit Improvisation hin.

Wasserfarben Malkasten und Pinsel

Ich habe zur Herausarbeitung der Schrift einen sogenannten Mask Liner, einen Stift mit Maskierfarbe, verwendet. Es geht aber ebenso mit einem weißen oder schwarzen Edding. Allerdings ist die Reihenfolge dann eine andere.

Schneidet Euch aus dem Aquarellblock kleine Rechtecke zu, die in den Bilderrahmen eingepasst werden können. Überlegt Euch ein Schlagwort oder nehmt den Namen Eures Hundes oder eines Familienmitgliedes, Eure Initialen, whatever. Malt in eurer Sonntagsschrift mit dem Mask Liner auf das Papier und lasst das ganze für 30 Minuten trocken. Dann klebt ihr den Rohling auf Karton und holt den Malkasten. Zuerst klares Wasser großflächig verteilen, danach die Farben eurer Wahl…

Wasserfarbenbilder

Wasserfarbenbilder

Ich empfehle Euch mehrere Karten zu basteln. Wenn man voll dabei ist, bekommt man nämlich Lust auf mehr Wasserfarbenbilder. Bevor ihr nun die Plastikpfitzel ablöst, solltet ihr die Karten erneut für gut eine Stunde durchtrocknen lassen.

Wasserfarbenbilder

Nun löst ihr vorsichtig das Plastik von den Karten…und lasst die Wasserfarbenbilder über Nacht liegen, bis ihr sie am nächsten Tag in den Bilderrahmen einpasst (oder als Postkarte versendet).

Falls Euch der Aufwand mit dem Mask Liner zu groß ist (bestellen könnt ihr ihn und die anderen Materialien übrigens hier), dann malt einfach Wasserfarbenbilder und beschriftet diese nachträglich mit einer Farbe eurer Wahl. Den Trick mit der Kalligraphie hatte ich Euch ja bereits in der März-Karte gezeigt. Sieht auch klasse aus, es geht ja in erster Linie darum, dass ihr was Tolles im „Hier und Jetzt“ erlebt und den Alltag kurz mal vergesst.

Wasserfarbenbilder

Bei mir kam eines der Wasserfarbenbilder in den Rahmen, damit es mich täglich daran erinnert, dass ich stolz auf mich sein kann und was ich alles schon erreicht habe im Leben. Auch habe ich oft Situationen in denen ich mir gegenüber zu kritisch bin. Da schadet das kleine #me (nein, Blogger sind keine selbstverliebten Egomanen) nicht, um meiner Blockade zuzurufen:

Dear stress, let´s break up! Me

#me

Ich wünsche Euch was…denkt mal wieder an Euch selbst, seid gut zu Euch…aber vor allen Dingen: seid stolz auf Euch und und auf das was ihr schon alles im Leben erreicht habt!

…und wenn ihr auch mal wieder zur Ruhe kommen wollt, packt unbedingt den Farbkasten aus!

Eure Danni

 

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