Hundebloghaus

Tierkommunikation – kann man mit seinem Hund sprechen?

Daniela30 comments6003 views

Erfahrungsbericht Tierkommunikation bei einem Hund

Endlich mal quatschen…

Frauchen, so kann das unmöglich weitergehen, ich hätte gerne viiiiel öfter was zum Essen – Ochsenziemer bitte! Auf die Couch würde ich übrigens auch gerne. In meinem Körbchen ist es eher semigemütlich und diese Schleppleine in der Brut- und Setzzeit, ist das dein Ernst?

Ob mein Hund so erzählen wird? Diese Frage stellte ich mir vor einigen Wochen, als ich die Dienste einer Tierkommunikatorin in Anspruch nahm. Ja, du liest richtig, das ist Jemand der mit Tieren spricht.
Sehr freakig – ich weiß, ist normalerweise auch nicht meins!

Wie funktioniert Tierkommunikation?

Grob gesagt versteht man darunter einen mentalen Austausch von Bildern, Gedanken und Gefühlen.
Offenbar ist die Fähigkeit jedem von uns von Geburt an mitgegeben und wird im Laufe der Entwicklung, durch die rationale Entwicklung der linken Gehirnhälfte verdrängt.
Die rechte Gehirnhälfte, die zuständig für Intuition und das Empfinden ist, kann jedoch laut “Fachliteratur” trainiert werden. Naturvölker bedienen sich wohl dieser These und kommunizieren telepathisch über weite Distanzen.

Die Wissenschaftlerin in mir war sehr skeptisch – ist es noch!
Aber was will man machen gegen seine Freundinnen aus der Eso-Ecke, die steif und fest behaupten, dass es möglich ist mit seinem Tier zu kommunizieren?

Wir Menschen neigen häufig dazu, Dinge die man nicht sehen kann, per Se auszuschließen. Dennoch gibt es Geschehnisse in der Natur, die uns ständig eines besseren belehren.
Zum Beispiel die Gezeitenkräfte Ebbe und Flut und den Einfluss des Mondes auf dieses Schauspiel.

Dann wiederum gibt es auch Themen, für die aktuell noch jegliche wissenschaftliche Beweise fehlen. Kreationismus, die Alternativmedizin und esoterische Phänomene wie Astrologie, Wahrsagerei, Gedankenlesen und Erdstrahlen oder die Manipulation von Wahlergebnissen in der Präsidentenwahl Trumps über die immer wieder spekuliert wird.
Sind das alles Verschwörungstheorien oder ist da was dran?

Pro Empirie

Ich bin zu rational um an viele dieser Phänomene aus den Schilderungen zu glauben, allerdings mache ich mir auch immer stets selbst ein Bild und betrachte die andere Seite. Wie könnte man sonst darüber urteilen?

Was ich aus meiner wissenschaftlichen Ausbildung mitgenommen habe ist, dass die Forschung oftmals noch gar nicht weit genug reicht um endgültige Aussagen zu tätigen, bzw. die Wissenschaft ja keinem Stillstand unterworfen ist und sich immer wieder neu ausrichtet.
Man muss seinen Standpunkt auch ändern um einen neuen Ansatz zu verfolgen.

Die Fachliteratur kann mir die besten Studien liefern, wenn ich in der Praxis vermehrt auf andere Erfahrungswerte treffe, gibt das Anlass zu Zweifeln.
Also widme ich mich demnächst einigen Dingen aus der „Hokus-Pokus-Fidibus-Ecke“ und betrachte sie möglichst objektiv. Die Kategorie heißt dann zukünftig immer:

Ich alter Eso

Heute also mit einem Erfahrungsbericht aus der Tierkommunikation. Wie läuft das ab, wie hat Watson reagiert und konnte ich für mich daraus etwas mitnehmen außer Fragezeichen und Kopfschütteln?

Warum überhaupt eine Tierkommunikation?

Eigentlich kenne ich Watson recht gut, insofern hatte ich nicht so die elementaren Fragen wie jemand, der einen triftigen Grund hat und einen Tierkommunikator um Hilfe bittet.
Denn Gründe gibt es wohl einige wie ich erfahren habe:
Tierkommunikation…

  • kann bei Verhaltensauffälligkeiten eingesetzt werden um der Ursache auf den Grund zu gehen
  • kann unterstützend eingesetzt werden zur Klärung von gesundheitlichen Problemen (parallel zur nötigen schulmedizinischen Betreuung, denn den Tierarztbesuch ersetzt sie auf keinen Fall)
  • kann eine große Hilfe sein, wenn es darum geht, den Sterbeprozess zu begleiten
  • kann helfen, vermisste Tiere zu finden
  • kann noch einiges mehr…

Der Ablauf

Auf Empfehlung einer sehr guten Bekannten, die sich schon länger und sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt, bekam ich die Nummer einer Tierkommunikatorin, die wohl auf ihrem Gebiet eine Choryphäe sein muss.
Ich las mir vorab die Internetseite genauestens durch.
Dort war ich schon mal sehr positiv überrascht, denn es gibt so etwas wie einen Ethikcode (der sich auch auf jeder anderen seriösen Seite zu dem Thema finden sollte), detailreiches Informationsmaterial das kritisch in das Thema einführt, als auch Preise und alles andere was zu einem seriösen Internetauftritt dazu gehört. Allem voran ein Impressum.

Soweit so gut…ich hatte erwartet, dass es bereits hier in eine fragwürdige Einbahnstraße abdriftet.
Diese Schublade konnte ich also erstmal zu lassen.

  • einen Tierkommunikator findest du zum Beispiel über Google.
    Informiere dich sehr gut über den Hintergrund der Person und achte darauf, dass offen und sachlich über das Thema berichtet wird.
    Preise und Ablauf des Gespräches sollten ebenfalls angegeben sein auf der Seite.

Der Termin

Zur Tierkommunikation ist ein telefonischer Termin nötig. Man muss nicht anreisen, sondern das Gespräch läuft mental ab. Über die Bindung zum Besitzer und über eine optische, sowie charakterliche Beschreibung des Hundes. Dazu sollte man sich vorab gut vorbereiten. Nötig sind folgende Punkte:

Tierkommunikation Erfahrungsbericht

 

Zumindest waren das bei uns die Vorabkriterien…wie es bei einem anderen Tierkommunikator abläuft, vermag ich nicht zu sagen.
Unter den Tieren gibt es wohl echte Quasselstrippen, als auch ruhigere Charaktere und so machte ich mir 3 Notizen auf einen Zettel, die ich abfragen wollte. Alles andere ließ ich auf mich zukommen.

Das Gespräch an sich, entsteht über den Austausch mit dem Tier.
Wie in einem klassischen Kommunikationsmodell auch:

Sender – Empfänger
Information/Nachricht/Botschaft – Feedback

Ich als Tierbesitzer muss somit aktiv und ein Stück weit auch analytisch zuhören und mich auf den Tierkommunikator einlassen können, denn dieser gibt ja die Botschaft meines Hundes weiter und sendet ihm im Umkehrschluss auch meine Antwort bzw. stellt ihm weitere Fragen.

Kommunikation ist leider immer auch ein Stück weit subjektiv, somit stoßen wir hier auf eine ganz klare Grenze der Tierkommunikation, denn ich interpretiere in das “Gesagte” auch immer einen Teil meiner Empfindungen.
Dennoch habe ich so gut es ging, Objektivität walten lassen, auch Wochen danach noch einmal reflektiert und es traten (für mich persönlich) erstaunliche Dinge zu Tage.

  • notiere vorab auf einem Zettel mögliche Fragen, die du definitiv abgefragt haben möchtest und schreibe dir grob die Nachrichten deines Tieres mit dazu, damit du dich genau an das Gespräch erinnerst.
  • lasse das “Gesagte” erstmal sacken und denke ein paar Tage später nochmal darüber nach, meist ist das nötig um mit ein wenig Abstand nochmal eine Neubewertung vorzunehmen.
  • frage einen guten Freund oder Jemand anderen wie er das Gesagte für Euch bewertet. Ein Außenstehender bringt hier die manchmal nötige Objektivität mit.
  • ich persönlich habe Watson “Bescheid gesagt”. Sprich: setze dich einen Tag vor dem Termin mit deinem Tier zusammen und bereite es darauf vor, dass am nächsten Tag Jemand mit ihm sprechen wird. Das ist kein muss, aber ich wollte es so.

Was kam bei dem Gespräch heraus?

Im Gespräch mit Watson wollte ich drei Dinge ansprechen:

  1. Allgemeinbefinden (Was möchte er verbessert wissen innerhalb unseres Teams?)
  2. Charakterwünsche in Bezug auf unseren Zweithund (Welpe oder ein älterer Hund?)
  3. Verhalten in Streßsituationen mit Schäferhunden bzw. Rüden denen er teils noch immer ängstlich begegnet seit unserem Schäferhund-Angriff vom November vergangenen Jahres

Punkt 2 und 3 habe ich nur interessehalber abgefragt, ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Hund sich in jede Lebenssituation mit entsprechendem Training und gegenseitiger Bindung einfügen kann, aber wenn ich schon mal mit ihm quatsche, warum nicht… 😉 !?

Erfahrungsbericht Tierkommunikation

Zu Punkt 1:
Tatsächlich kam ich gar nicht dazu diese Frage zu stellen, denn Watson war es wohl ein so starkes Anliegen, dass er gleich “losgequatscht” hat.
Die Spaziergänge seien seit einiger Zeit nicht mehr so wie früher. Zu lahm! Salopp gesagt, soll ich aus dem Quark kommen. Im Tempo hat sich etwas verändert, konnte die Tierkommunikatorin übermitteln.
Ansonsten sei Watson großer Wasserfan und liebe es, im Wald spazieren zu gehen.

Erfahrungsbericht Tierkommunikation


Kritische Stimmen mögen hier sagen:
Brut-und Setzzeit, wahrscheinlich ist der Hund an der Leine, kann die Tierkommunikatorin alles geraten haben. Setter gehen ja wohl immer ins Wasser und welcher Hund geht nicht gerne in den Wald?

Die Tierbesitzerin (also ich) sagt:
Watson liebt Wasser wirklich über alles, in jede Pfütze wird sich reingeschmissen und jeder noch so kleine Tümpel wird besucht, insofern ja. Könnte allerdings definitiv geraten sein.
Es war eine 50/50 Chance, die aber gestimmt hat. Er ist eine kleine Wasserratte. Punkt.

Zum Thema Wald. Setter sind für die Feldjagd gezüchtet. Ich habe ihn diesbezüglich ausgebildet. Tatsächlich hatte er sogar einmal in einem unbedachten Moment einen Hasen ca. 200m weit voller Inbrunst gehetzt (keine Sorge, der Hase kam unbeschadet davon).
Ihn also vom Wald erzählen zu lassen, ohne dass sie diese Empfindung bei ihm tatsächlich “gesehen”, bzw. übermittelt bekommen hat, wäre schon mal eine gewagtere Sache als 50/50.
Es ist tatsächlich so, dass er im Wald total aus dem Häuschen ist. Feld klar, aber im Wald merkt man ihm nochmal eine ganz spezielle Begeisterung an. Fakt, nix subjektiv meinerseits hineininterpretiert. Das ist so. Mein Feldjäger ist tatsächlich eher Waldschrat.
Seine Individualität kam im Gespräch explizit rüber, da bin ich mir absolut sicher, da die Tierkommunikatorin sehr lebhaft von seiner Freude berichtet hat und ich ihn eindeutig in der Schilderung erkennen konnte.

Erfahrungsbericht Tierkommunikation

Zum Thema Tempo beim Spaziergang. Das habe ich ganz lange sacken lassen um darüber nachzudenken. Bestimmt einen Monat. Kürzlich habe ich sogar noch eine befreundete Hundetrainerin “drüber schauen” lassen um eine sicher objektive Meinung zu bekommen.
Hier muss ich mir tatsächlich viel eingestehen, denn ich habe monatelang etwas unterbewusst verdrängt.

Als Flynn im vergangenen November verstarb, war Watson mitten in der Pubertät. Ein Tag nach Flynns Tod, erfolgte ein dramatischer Schäferhundangriff auf offener Straße. Watson wurde äußerlich nur oberflächlich in den Popo gebissen, ehe ich ihn zwischen zwei Autos buxierte, aber psychisch ist ein kleines Trauma zurückgeblieben und er generalisierte größere Hunde und insbesondere Schäferhunde sehr stark die erste Zeit, was ich z.B. durch gezielte Zusammenführungen und Umlenkung im Training jedoch gut reduzieren konnte.

Was mir allerdings nicht auffiel, war das Trauma das Ich zurückbehielt, denn ich habe den 40kg-Watz ja abgewehrt mit allem Wissen, dass mir zur Verfügung stand.

Meine Bekannte stellte beim Gassigang mit uns fest, dass
a) ich Watson panisch zurückrufe, sobald ein Hund am Horizont auftaucht (korrekt, wahrscheinlich auch ziemlich nervig für Watson, der ja immer sofort angedüst kommt und eigentlich gar nicht so genau weiß warum jetzt).
b) ich trotz ihrer Anwesenheit, völlig unentspannt im Freilaufgebiet war und sogar bei klapprigen Senioren, Watson bei mir im Umfeld behielt weil ich Angst hatte es könnte ein Angriff stattfinden.
c) fällt mir durch die Reflektion auf, dass ich selbst in wildfreien Gebieten die Schleppleine anlege, um ihn vor einem plötzlichen Übergriff zu schützen.

Ihm jederzeit helfen zu können und mein Sicherheitsbedürfnis die Situation unter Kontrolle zu haben, wurde hier also von mir stark übertrieben, bzw. war meine permanente Angst hier größer als die Bedrohung in der Realität.
d) als ich meiner Bekannten von dem Schäferhundangriff und meinen Gefühlen in dem damaligen Moment erzählte, liefen mir die Tränen sturzbachartig aus dem Gesicht. Ich hatte das Ereignis tatsächlich noch nicht verarbeitet und das wurde mir drastisch vor Augen geführt in dem Moment.

Ergo: völlig unbefriedigende Situation für Watson, denn natürlich laufen Setter aufgrund ihrer rassetypischen Eigenschaften eher weiträumige Bögen, die er ja auch so von früher kennt und die sich plötzlich geändert haben. Aus dem Nichts quasi.
Ich arbeitete also nun an mir persönlich, um ihm diesen Punkt wieder zurückzugeben, den er offenbar (zu Recht) sehr vermisst und es hat sich schon viel geändert.
Ich konnte mit dem neugewonnenen Wissen viel besser entspannen und Watson den Freilauf bescheren, den er so sehr vermisst hat. Mein Streß wurde auch umgelenkt sozusagen.

Allein dieser Punkt hat die Tierkommunikation für mich sehr lohnenswert gemacht, denn ich hätte sicher noch Monate benötigt um diesen Aspekt für mich an die Oberfläche zu bringen!

zu Punkt 2:

Da war Watson sehr pragmatisch, solange die Gleichbehandlung beim Thema “Zweithund” Vorrang hat und er keinen zusätzlichen Streß durch Pöbelei zu erwarten hat, sei ihm alles Recht.
Allerdings wolle er keine Führungsrolle.

Kritische Stimmen mögen hier sagen: er wird sich schon in die Situation fügen, als ob ein Hund so etwas wie Gerechtigkeitssinn hätte?!
Hier möchte ich den Kritiker auf eine aktuelle Studie verweisen, die ich kürzlich las. Sehr wohl haben Hunde diesen Gerechtigkeitssinn und ich fand die Ergebnisse unfassbar interessant.

Die Tierbesitzerin (also ich) sagt: Da hatte ich ihm Vorfeld schon eine ganz klare Meinung dazu. Watson ist kein “Macher” wie wir Menschen sagen würden. Er hält sich dezent zurück, der Zweithund muss für mich persönlich also gewisse Kriterien erfüllen, die ihn für uns hier in Frage kommen lassen, um das Wesen von Watson zu ergänzen.
Es hat mich lediglich interessiert, wie Watson darüber denkt und ob ich ihn richtig eingeschätzt habe diesbezüglich. Habe ich – alles tuti also!
Aber es beruhigt ungemein, es nochmal zu hören 😉

zu Punkt 3:

Verhalten an der Leine, wenn uns ein Hundetypus entgegenkommt, den Watson seit der Attacke von damals generalisiert.
Wir sind hier mit unserem Training schon sehr weit gekommen, muss ich sagen. Dennoch kommt es vor, dass wir auf einen Hund treffen, vor dem Watson Angst hat und seine “erworbenen” Ängste von der Attacke wieder durchkommen.

Erfahrungsbericht Tierkommunikation
Um ihm die Angst zu nehmen, wollte ich Watson ein paar Worte übermitteln, denn anders herum funktioniert die Tierkommunikation natürlich ebenfalls.
Zusätzlich schlug die Tierkommunikatorin etwas vor, dass sie ihm mitteilt und das mich seither völlig von den Socken haut, denn es hat funktioniert.
Watson zeigt seit der Tierkommunikation ein bestimmtes Verhalten bei, für ihn mit Angst verbundenen, Hundebegegnungen ohne dass ich es im Training vorher explizit geübt hätte.
Dazu muss ich jedoch erstmal ein bißchen erklären wie ein Hund in Streßsituationen tickt.

Die “Vier F´s”

Ein Hund verfolgt bestimmte Strategien, wenn er in eine Streßsituation kommt, um sie für sich aufzulösen oder zumindest um für sich eine Möglichkeit zu finden damit umzugehen.

  • Freeze = Erstarren
  • Flirt = Übersprungshandlung (eine von Unzähligen!, bei uns hier oft: den Kasper machen)
  • Flight = Flucht
  • Fight = Angriff

Jeder Hund hat eine individuelle Art, wie er auf Streßsituationen reagiert und auf die er bevorzugt zurückgreift. Mit Hilfe von Trainings kann die Strategie des Hundes jedoch umgelenkt werden.

Wir haben hier umgelenkt und Watson zeigt mittlerweile meist nur noch Übersprungshandlungen bei bestimmten Kandidaten. Bei Schäferhunden aber nach wie vor noch “Fight” und Streß, der deutlich in einer anderen Liga spielt.

Seit der Tierkommunikation hat Watson für sein inneres Gleichgewicht etwas gewählt, das er vorher nie gezeigt hat. Er schaut mich an, nicht direkt in der Situation für die wir ja eine Trainingsalternative etabliert haben, aber direkt im Anschluß. Als zusätzliche Stütze sozusagen, denn auf mich umgelenkt hatten wir schon.

Kritische Stimmen mögen hier sagen: Er hat sich von sich aus ein zusätzliches  Alternativverhalten überlegt und die Überschneidung mit dem Termin bei der Tierkommunikatorin ist rein zufällig.

Die Tierbesitzerin (also ich) sagt: Für mich völlig schleierhaft dieses Verhalten und bei aller Skepsis: wie groß ist bitte die Wahrscheinlickeit, dass er sich für sein Alternativverhalten ausgerechnet den Tag nach unserem “Gespräch” aussucht?! Eine Umlenkung auf mich, konnte ich ja vorab schon im Training erzielen.
Trotz wochenlanger Reflektion und mehrmals bewusst gesuchter Situation, zeigt sich immer wieder das gleiche Bild. Watson schaut mich ohne Konditionierung bewusst an und freut sich dabei ausgelassen, wenn wir die Situation durchlaufen haben.

Fazit zum Erfahrungsbericht Tierkommunikation

Die Wissenschaftlerin in mir sagt nach wie vor: naja, probiere das lieber nochmal mit einem anderen Hund als Watson und schau wie das in einer “Wiederholungsstudie” klappt.
Kann alles Zufall gewesen sein, trotz der niedrigen Wahrscheinlichkeit.

Mein alter Eso sagt mir: der Hit!
Es hat mir und Watson unfassbar geholfen.
Klar kann ich mein subjektives Empfinden niemals völlig ausblenden, aber ich hatte die Empfindung, dass mit einer/einem versierten Tierkommunikator/in viel möglich ist.

Tierkommunikation kann als zusätzliche Hilfe wirken und kann auch dazu beitragen, durch Reflektion bestimmten Fragestellungen nachzuspüren.

Allerdings glaube ich, dass man sich möglichst unvoreingenommen darauf einlassen sollte.
Mit inneren Blockaden wird es ebenso schwierig werden, wie mit zu hohen Erwartungen. Wie bei allem, existieren in der großen weiten Welt viele Scharlatane und man sollte sich im Vorfeld gut informieren über den Tierkommunikator.
Auch sollte man genug Einfühlungsvermögen oder nennen wir es Wissen über Körpersprache mitbringen, um überhaupt über eine Situation oder sich selbst reflektieren zu können.

…dann kann Tierkommunikation aus meiner Sicht eine gute Sache sein.

Vielleicht hast du nun nach meinem “Erfahrungsbericht Tierkommunikation” auch Lust bekommen, es einmal auszuprobieren, oder kennst jemand, dem es ebenfalls eine Stütze sein könnte in einer prekären Situation mit dem Herzenshund?!

Falls Du es selbst schon einmal probiert hast, lass mir gerne einen Kommentar hier, ich würde mich freuen davon zu hören.

Oder vielleicht hast du das alte Wissen ja für dich schon länger entdeckt und kommunizierst bereits auf einer anderen Stufe, wie in dem Artikel einer meiner Lieblingsautorinnen.

Bis zum nächsten Mal
Danni, mein alter Eso und Watson