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Das Erziehungsgeheimnis Hund: Was erfolgreiche Fernsehtrainer anders machen

Daniela6 comments1566 views

Hundetraining. Wenn das Wort nicht so präsent wäre, müsste man es glatt erfinden.
Kürzlich las ich auf dem Blog meines Lieblingsdogmatikers, dass es vor 60 Jahren noch gar keine Hundeschulen gab. Man stelle sich das heutzutage mal vor?!

Kaum ein Geschäft ist vielversprechender. Jeder kann sich Tiertrainer nennen, auch ohne Paragraph 11, Absatz 1, Satz 1 Nr.8 auf seiner Hundeschulhomepage.
Es gibt kaum Standards, selten Kontrollen und so gut wie keine Forschung. Es ist ein leichtes jede Meinung als das non plus ultra zu verkaufen.

Kommerzieller Erfolg wird mit Qualität gleichgesetzt

Die Meinung über das Hundetraining geht oftmals in die Richtung, dass sich Hunde als auch ihre Menschen wie Roboter verhalten können. Falls etwas nicht klappt im Zusammenleben, dann trägt wahlweise der Mensch oder der „Problemhund“ die Schuld.
Aus Unwissenheit und dem sehnlichsten Wunsch, der Hund möge doch so „funktionieren“ wie der Fiffi vom Nachbarn wird oftmals die Hilfe von medialen Hundetrainern in Anspruch genommen, denn das kostet nichts und unterhaltsam ist das ganze schließlich auch noch.
Gerne fühlt man sich selbst als Experte oder „lernt“ von den Gurus des Hundetrainings, denn bei denen klappt es immer und das Problem ist am Ende der Sendung verschwunden.
Doch was machen diese Sendungen mit uns?

Außen rechts oder Mitte links

In einer facebook-Gruppe traf ich kürzlich auf die beiden Hundetrainer Fraktionen Milan bzw. Rütter. Bei dem ersten Lager konnte ich noch problemlos mitlesen, ohne das Handy unterm Kissen zu verstecken oder zum tief durchatmen aus dem Raum zu gehen.

Es war schlicht, aber nicht weniger ergreifend, der typische Fan. Wie großartig der Herr aus den USA doch ist, was für eine Energie ihn umgibt und seine Shows, ja die muss man einfach gesehen haben.
Viel kann und will ich zu ihm und seinen Methoden nicht sagen, denn ich habe bisher nur eine halbe Fernsehsendung gesehen. Die vielen strafbasierten Eingriffe die lediglich zwei positiv bestärkenden gegenüberstanden haben mir persönlich gereicht. Die ersten Studien dazu werden mit Sicherheit demnächst von Jemandem veröffentlicht, der nicht allzu wertend arbeitet.

hundetrainer-aus-dem-fernsehen-hundeblog-hundetraining

Beim zweiten Trainerlager tat ich mir tatsächlich schon etwas schwerer mit dem Zurückhalten meines Senfes, denn hier zeigte sich das prekäre Problem mit den werten Fernsehtrainern in seiner ganzen Pracht: Fans, Befürworter und das was aus solchen Sendungen mitgenommen wird.

Die Ferndiagnose im Hundetraining

Martin Rütter hat der Osnabrücker Zeitung eine Fragestunde eingeräumt.
„Leser fragen. Martin Rütter antwortet“. Dort geht er auf „Probleme“ ein, die sich im Alltag mit dem Hund ergeben.

Mein Setter ist immer auf der Flucht

So schimpft sich die durchaus zum Lachen verleitende Überschrift einer der Leserbriefe.

Im Haus ist mein Englischer Setter sehr anhänglich und super umgänglich. Aber sobald wir draußen sind, kennt er mich quasi nicht mehr und hat eine mangelhafte Leinenführung. Auch ist es zum Beispiel im Garten sein einziges Ziel, einen Fluchtweg zu finden. Was kann man da machen?

Daraufhin folgte eine Einleitung von Rütter, die so oder so ähnlich auch auf Wikipedia zu finden ist. Geschichtliches, jagdliche Verwendung…Auszüge aus dem Rassestandard.
Der Setter sei es gewohnt weite Kreise zu ziehen, es ist also nicht verwunderlich, dass er „sich draußen schnell und weit entfernt“. Rütter räumt die Möglichkeit ein, dass es viele Gründe dafür geben kann, dass der Hund zieht.
Aber definitiv sei der Garten für den nötigen Auslauf eines Setters zu klein und er rate ihm dazu den Hund besser auszulasten.
Rütter nennt Spurarbeit und Apportiertraining als Anreiz und eine weitere Maßnahme – er empfiehlt dem beim Lesen dieser Liste wahrscheinlich „puhhhh“ seufzenden Besitzer, dass er den Setter alternativ auch der Reizangel hinterherhetzen lassen kann.

O-Geschreibsel von Martin Rütter: Der Hund darf dann in hohem Tempo dem Gegenstand hinterher hetzen.
(„Ahja…“)
Nachdem der Hundebesitzer all die Beschäftigungen ausprobiert hat, empfiehlt er ihm ein Training in einer Hundeschule.

Soviel zum Hund und dem Besitzer…und natürlich dem Herrn mit der Kristallkugel.

Das Erziehungsgeheimnis: Was erfolgreiche Fernsehtrainer anders machen

Vielleicht ist es ja ein taktiler Schachzug seiner Marketingabteilung um Problematiken der breiten Bevölkerung aufzugreifen und gezielt auf die vielen Jagdhunde hinzuweisen, die keine Beschäftigung haben…wir werden es wohl nie erfahren. Vielleicht ist es auch einfach nur eine schlimme Verallgemeinerung. Ich stelle es gerne zur Diskussion.

Aber was wäre wenn…

…die Liste der Möglichkeiten noch länger wäre und was noch viel wichtiger ist, die Möglichkeiten die das Mensch-Hund-Team hat, begrenzt sind? Wenn der Mann der um Hilfe bittet überhaupt keine Ahnung hat wie ein Apportiertraining aufgebaut oder mit einem Hund kommuniziert wird? Was wenn der Hund ein ganz anderes „Problem“ hat, das aufgrund des Miniauschnittes seines Lebens nicht thematisiert wird?
Ich persönlich habe ja schon von Leuten gehört, die das daheim nachmachen, was so ein Fernsehtrainer empfiehlt.

Nun aber zur Butter von den Fischen und der Frage: Sind Rütter, Milan und Co. tragbar mit ihrem Hundetraining für die Massen oder gut für die Hunde vor dem TV?

Der Facebook-Chat

„Ach der Rütter, der hat es aber echt drauf. So viel Wissen“
Nächster Kommentar:
„Ja und auch dass der das Verhalten so gut beschrieben hat, der arme Hund, der verarmt ja völlig dort“
Nächster:
„Ist ja völlig klar, ein Jagdhund im Garten alleingelassen. Natürlich jagt der da wie nix Gutes!“

Die Denkleistung der Fans fand ich so beeindruckend, dass ich mich genötigt sah, etwas zu schreiben.
Ich:
Daraus kann ich keine individuelle Hilfe herauslesen, außer im letzten Satz. Klar, zwischen den Zeilen steht einiges, aber soll man das gut finden? Nur der Besitzer aus Hagen hat um Hilfe gefragt, sonst keiner der ein ähnliches „Problem“ hat.

Sofortige Punkte die anzeigen, dass geschrieben wird

° ° °
„Der Hr. Rütter hat das ganz toll beschrieben, offenbar hat der Besitzer des Jagdhundes sich vorher nicht durchgelesen was er sich da geholt hat und das hat der jetzt davon.

° ° °
„Ach der arme Hund, hoffentlich wird dem jetzt geholfen!“

Interpretationen fand ich in der Schule schon immer gruselig und haben für mich, statt in die Deutschunterrichtsstunde, eher ins Fach Psychologie gepasst.

Glaubst du noch oder trainierst du schon?

Bei meinen Spaziergängen treffe ich oft auf selbsternannte Experten.  Wo kommen die „Das machen die unter sich aus“ und „Wieso haben sie ihren Hund an der Leine, meiner macht nichts“ Übergriffler denn plötzlich her? Vor 20 Jahren wollte mich keiner zur Seite nehmen und mit mir über Schleppleine und Rückruftraining diskutieren. Da hat auch keiner eine 80-jährige Oma verächtlich angeschaut, wenn sie mit ihrem Waldi nur die Straße hoch und runter geht und ihm dabei von ihrem Kaffeeklatsch erzählt.

„Der arme Jagdhund, der will natürlich ne Aufgabe!“, „Der arme Hund“, „Wieder ein Besitzer, der sich unbedarft einen Hund geholt hat und jetzt nicht drauf klar kommt“. Der „andere“ hat es wissensmäßig in puncto Hund nämlich echt nicht drauf!

Mich stören die Auswirkungen solcher Sendungen tatsächlich, denn die Art wie Menschen mit ihrem „Fachwissen“ kommunizieren sind nicht gerade empathisch.

Was ich daran so schlimm finde und hier schließt sich der Kreis wieder: es werden keine Fragen mehr gestellt, sondern nur noch Antworten präsentiert. Das kann nicht gut sein.

Hundetraining – was macht Sinn?

hundetraining-individuell-hundetrainer-im-fernsehen

Ursachenforschung und Beziehungsarbeit kann man mit viel Wohlwollen auch in dem Zeitungsartikel zwischen der Druckerschwärze lesen.
Aber was ist mit dem Individuum? Wo bleibt der Blick auf die tatsächliche Beziehung der beiden? Wie wird an ihr gearbeitet?
Dieser Aspekt bleibt bei Fernsehtrainern oft gänzlich auf der Strecke und wird auch im Zeitungsartikel noch nicht mal angerissen.

Wo liegen die zeitlichen, psychologischen und intellektuellen Grenzen des Besitzers? Wo wird ein gemeinsamer Weg gefunden? Was wird hier vermittelt im Umgang mit dem Hund? Wird hier pauschal nicht zu viel erwartet vom Besitzer?

 

Vielleicht ist massenhaftes Aufklären gut, vielleicht trägt es aber auch dazu bei, dass Hunde UND gerade Besitzer noch weniger als Individuen wahrgenommen werden wenn es ums (mediale) Hundetraining geht. Vielleicht produziert es nur noch mehr selbsternannte Experten, die urteilen.

Leider gibt es noch keinerlei Forschungsergebnisse dazu, wie sich Wahrnehmung und Rezeption von televisiertem Hundetraining – also regelmäßig ausgestrahlte Hundetrainingsserien im Fernsehen – auf die Zuschauer auswirken.

Eine Chatteilnehmerin hat jedoch einen wertvollen Beitrag zu dieser nicht unwichtigen Frage anzubieten.

° ° °
„…und überhaupt, was ich noch sagen wollte, wenn der Hr. Rütter hier nicht helfen würde…“

6 Comments

  1. Hy Dani, ein guter Bericht …. seit dieser Sendungen und den zahlreichen Youtubern sind wir Hundetrainer arbeitslos 🙂 Nein aber viele probieren ohne professionelle Anleitung aus was sie gesehen haben. Nicht immer positiv ….. manchmal hat es auch schon geholfen.
    Ich sehe das auch mit gemischten Gefühlen.
    Hundetrainer und Hundeschulen müssen sich seit letztem Jahr einer Prüfung beim zuständigen Vet-Amt unterziehen nach § 11 um die Sachkunde zu erwerben. Leider nicht die Hundevereine. Lg Nadine

    1. Hallo Nadine,lieben Dank für deine Worte…
      Ja, die Sachkundeprüfung,…besser als nichts, sag ich mal *lach*.
      Die steht ja nicht umsonst sehr in der Kritik. Wer prüft die Prüfer? Außerdem liegt ihr keine Rechtsverordnung zu Grunde und ohne eine einheitliche Prüfungs- und Gebührenordnung kommt sie auch noch daher.
      Hier ein Artikel dazu, vielleicht kennst du ihn ja…ich finde ihn sehr lesenswert.
      Gedanken zum Sachkundenachweis
      Schön, dass du bei dir in der Hundeschule auch gute Erfahrungen mit nachgemachten Erziehungsversuchen gemacht hast. 1:0…Hoffe es kommtentieren noch ein paar…
      LG Danni

  2. Hallo Danni,
    ich habe es an anderer Stelle bereits geschrieben. Ich wünsche mir Dokumentationen über Hundetrainer. Das Konzept sollte einer Reportage entsprechen und nicht dem einer medialen Unterhaltungsshow. Denn im Prinzip finde ich es gut, dass aufmerksam gemacht wird und das eine Vielfalt an Möglichkeiten präsentiert wird.
    Als ich vor 20 Jahren meinen ersten eigenen Hund bekam, gab es bei uns keine einzige Hundeschule. Nur einen Polizeihundeverein mit brachialen Methoden, den ich sofort wieder verließ. Ich bin dann 40 km zu einer Trainerin gefahren, die mit positiver Verstärkung arbeitet. Das es noch andere Konzepte geben kann, wusste ich nicht. Ich war froh, jemanden gefunden zu haben, bei dem ich meinen Hund nicht strafen und mit Druck und Schmerz erziehen sollte.
    20 Jahre später gibt es in unserer Kleinstadt 6 Hundetrainer und gleich die nächsten im Nachbarort. Ich habe die Wahl (was es manchmal nicht leichter macht 😉).
    Ich denke, diese Vielfalt ist auch, und vielleicht vor allem, der medialen Präsenz von Hundetrainern geschuldet. Denn sie haben die Nachfrage geschürt, die diesen Menschen ein Auskommen ermöglicht.
    Und die Experten? Ich bin denen schon immer begegnet.
    Vor 20 Jahren sagte mir im Wald jemand bei meinem sich wild an der Leine gebärdenden Hund, ich müsse ihm mit der Leine nur ordentlich eine rüberziehen. Heute sagt man mir, ich müsse mich für meinen Hund interessanter machen.
    Menschen wissen gerne alles besser und lieben Patentrezepte, mit denen sie sich profilieren können. Das liegt in unserer Natur. Ob mit oder ohne Fernsehtrainer. 😀
    Herzliche Grüße
    Stephie mit Enki und Luna

    1. Hey Stephi,
      ohja, unabhängige Reportagen und Dokumentationen wären toll, mach das mal ;-)!! Im Ernst jetzt.
      und in puncto Trainer. Ich hatte das Glück bei Fr. Führmann als eine der ersten im Einzeltraining zu landen, als sie damals ihre Hundeschule gestartet hatte und bin auch nachwievor noch immer gern bei ihr zu Gast. Bei uns in der Nähe etabliert sich also so schnell keine andere Hundeschule aber klar, es ist so, der Markt wird geflutet mit Anbietern und heutzutage als Ersthundbesitzer durch den Dschungel zu waten, stell ich mir mehr als schwierig vor.
      Ob ihrer positiven Wirkung auf die Allgemeinheit, weiß ich trotzdem nicht, ob die Fernsehtrainer da so viel Gutes tun, mit ihren Lösungsvorschlägen, denn es vermittelt eben den Eindruck – alles ist möglich…und das ist es eben oftmals nicht wie ich finde.
      Danke für deine Gedanken zu dem Thema.
      LG Danni

  3. Hey Danni,

    Ich hab sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen mit Hundeschulen gehabt. Die erste die wir besucht haben war der Meinung jeder Hund müsste in jeder Sekunde perfekt hören und dies müsste man mit rabiaten Methoden durchsetzten… Wir waren dann auch nicht mehr da und sind stattdessen zu einer mit Belohnugnssystem gewechselt. Was bei meiner sehr gefräßigen Hündin wunderbar funktioniert hat!
    Ich habe mir schon mehrere Folgen sowohl von Milan angesehen und fand es schon immer etwas seltsam das es bei jedem Hund helfen soll ihn auszupauern bis zum Ende und ständig in jeder Sekunde dem Hund seinen Platz in der Rangordnung deutlich zu machen. Ich meine mein Hund wird auch mal ausgepauert aber ich finde sie hat sich dann durchaus auch mal nen Tag Ruhe verdient und das braucht sie dann auch.

    Zu Bemerkungen anderer Hundebesitzer kann ich ein Lied singen. Da ich meinen Hund an der Leine führe wenn wir spazieren gehen. Darf ich mir häufig anhören das wäre quälerei und der arme hund müste doch mal laufen und ob sie nicht mit den anderen Hunden spielen darf und und und…. Da mein Hund gegenüber Hunden nicht sozialisiert ist (habe sie erst bekommen als sie ein Jahr alt war kann also nicht sagen warum) wäre das allerdings keine Gute idee und das geschrei wäre groß wenn mein Hund mal zubeißen würde (hat sie noch nie gemacht aber sie fphlt sich nunmal schnell bedrengt vor allem wenn besitzer und Hund nicht verstehen das sie da gar keine Lust drauf hat). Eine Allgemeinlösung für jeden Hund kann es ja gar nicht geben. Jeder Hund ist anders und hat seinen eigen Charakter und das finde ich schön und jeder muss seine eigene Methode finden um sich und den Hund glücklich zu machen und sich gut überlegen ob man denn überhaupt zusammenpasst. Ich kann mir durchaus vorstellen das manche hunde vllt garnicht so gut finden mit wem sie da zusammenleben aber das ist vllt auch ein bisschen sehr spekuliert. Naja jetzt habe ich einen ganzen Roman geschrieben vor lauter lauter… Es ist auf jeden Fall schön zu sehen das noch mehr Menschen dem ganzen skeptisch gegenüber stehen!

    Lg Meike

    1. Lieben Dank Meike,
      immer wieder gern!
      Kritische Betrachtungen finde ich persönlich immer gut, denn auf andere Vertrauen ist oftmals nicht die beste Lösung. Finde ich sehr gut, dass du den Charakter und die Vorgeschichte deines Hundes mit in deine Handlungsweise einbeziehst. Auch die These ob es manche Hunde denn so toll finden bei Ihren Besitzern…wäre, wenn man es auf die rein menschliche Sichweise runterbricht, mehr als berechtigt, aber ich glaube tatsächlich, dass Hunde in diesem Punkt glücklicherweise zu sehr Tier sind, sonst wären einige schon völlig desillusioniert daheim ausgezogen 😉 .
      Oft habe ich schon von diesen Hundeschulen gehört die du beschreibst und ich finde es schlimm, dass mit solchen Meinungen und Wahrheitsrecht“trainern“ Geld gemacht wird. Dabei ist es genau so wie du schreibst. Mensch und Hund sind Individuuen und DANACH sollte ein Training ausgerichtet sein.
      Liebe Grüße, Du
      Danni

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